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Warum Kalibrierung?

Für die serienmäßige Kalibrierung in der Normenreihe DIN EN ISO 9000-9004 ist als wesentliches QS-Element die  Prüfmittelüberwachung enthalten. Durch Prüfmittelüberwachung soll sichergestellt werden, daß alle Prüfmittel, die für die Produktqualität relevant sind, "richtig" messen.

Hinweis:

  • Die Messmittel müssen "... in festgelegten Abständen ... kalibriert oder verifiziert werden..." (ISO 9001:2000, Abschnitt 7.6).
  • Seit DIN VDE 0702: 2004-06 ab 01.06.2004: "Die für die Wiederholprüfung benutzten Messgeräte sind regelmäßig zu prüfen und zu kalibrieren".
  • "Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel ..." in bestimmten Zeitabständen "... auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden ..." (Auszug aus §5, (1) der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 3).


Um dies zu gewährleisten, müssen die Prüfmittel regelmäßig kalibriert werden und auf nationale Normale rückführbar sein. Weiterhin müssen die ermittelten Messwerte dokumentiert werden. Die Rückführung der Kalibrierergebnisse auf die nationalen Standards wurde dem Anwender bisher schon in einem serienmäßigen "Werkszertifikat" bescheinigt.

Die internationale Anerkennung solcher Zertifikate wurde jedoch aufgrund der enormen Zunahme teilweise unqualifizierter Kalibrierdienstleister immer fraglicher. Daher verlangen ISO9000-Inspektoren nicht nur im europäischen Ausland zunehmend Kalibrierscheine von Kalibrierdiensten, die im EA (European Cooperation for Accreditaion) akkreditiert oder assoziiert sind.

Internationale Mitgliedschaften der DAkkS

Die DAkkS ist Mitglied der internationalen Akkreditierungsorganisationen European co-operation for Accreditation (EA), International Accreditation Forum (IAF) und International Laboratory Accreditation Cooperation (ILAC).

Aktivitäten der DAkkS im internationalen Netzwerk
Die DAkkS vertritt bei den Vollversammlungen und in den Gremien von EA, ILAC und IAF die deutschen Interessen und übernimmt verantwortungsvolle Positionen in diesen internationalen Akkreditierungsorganisationen. Sie tut dies in Abstimmung mit dem Akkreditierungsbeirat.

Darüber hinaus unterstützt die DAkkS den „Peer-Evaluationsprozess“ der EA und arbeitet international aktiv bei der Entwicklung neuer Dokumente und Normen mit. Die DAkkS leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz des deutschen Systems der Konformitätsbewertung.

Gegenseitige Anerkennung von Akkreditierungen

Zentrales Ziel des internationalen Akkreditierungsnetzwerks ist die gegenseitige Anerkennung der Dienstleistungen und Ergebnisse akkreditierter Stellen, um technische Handelshemmnisse und Mehrfachakkreditierungen zu vermeiden.

Ermöglicht wird dies durch multilaterale Vereinbarungen und Abkommen (MRA oder MLA) der nationalen Akkreditierungsstellen mit den europäischen bzw. internationalen Akkreditierungsorganisationen. Damit wird national und international anerkannt, dass jede durch die DAkkS akkreditierte Stelle bestimmte Bewertungsleistungen kompetent durchführen kann.

Die DAkkS ist Unterzeichnerin der folgenden Vereinbarungen:

  • EA Multilateral Agreement (MLA)
    Die Europäische Kooperation für Akkreditierung (EA) ist der Zusammenschluss der Akkreditierungsstellen in Europa.
  • ILAC Mutual Recognition Arrangement (MRA)
    Die International Laboratory Accreditation Cooperation (ILAC) ist die weltweite Vereinigung für die Zusammenarbeit von Akkreditierungsstellen für Kalibrier- und Prüflaboratorien.
  • IAF Multilateral Recognition Arrangement (MLA)
    Das International Accreditation Forum, Inc. (IAF) ist das globale Netzwerk von Akkreditierungsstellen, die Zertifizierungsstellen für Produkte, Managementsysteme und Personen akkreditieren.

Unser Kalibrierzentrum ist nach DIN EN ISO / IEC 17025 als DAkkS-Kalibrierlaboratorium unter Nr. D-K-20313 akkreditiert.

Somit ist festgelegt, daß alle geforderten Bedingungen an die Kompetenz des Dienstleisters eingehalten werden.
Das Personal der DAkkS-Laboratorien ist auf seine Fähigkeiten hin überprüft und wird ständig überwacht.
Weiterhin sind die Technischen Gegebenheiten (z.B. Messunsicherheiten) bekannt und veröffentlichbar.